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Jahrgang 2014

Ein Jahr vom Klimawandel geprägt, endet mit einem Blitzherbst

2014, ein durch den Klimawandel weinbaulich anspruchsvolles Jahr. Das Weinjahr begann mit einem Winter, der keiner war, was einigen Schädlingen, wie der Wespe Tür und Tor öffnete. Diese Ausgangssituation ließ die Reben zwei Wochen früher austreiben wie im langjährigen Mittel, wodurch auch schon mit einer frühen Traubenlese zu rechnen war. Dadurch war die Hoffnung groß, dass man die Trauben lange hängen lassen kann, um eine optimale Reife zu erreichen, aber es kam vieles anders.

Der August mit ca. 120 mm Niederschlag änderte die Situation der lockeren und schön aussehenden Trauben deutlich. Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass jeder Tropfen Regen das Fass zum Überlaufen bringt.  Es kam wie es kommen musste. Am dritten Septemberwochenende regnete es über 30 mm und alle Pläne eines entspannten Herbstes waren dahin und auch mit lange hängen lassen war nichts mehr. Schon waren wieder die Parallelen zu 2013 da und wir haben innerhalb von dreizehn Tagen unseren ganzen Riesling gelesen, wofür im Normalfall drei Wochen Zeit sind. Mit Menge und einer vielversprechenden Qualität sind wir in diesem schwierigen Herbst dennoch sehr zufrieden.