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Jahrgang 2017

Der Klimawandel bleibt weiter bemerkbar.

Nach einem milden Frühjahr hatte es die Vegetation eilig und so begannen die Reben schon in der ersten Aprilhälfte, also zwei Wochen früher, auszutreiben. Dieser frühe Austrieb birgt das Risiko, dass die frischen Triebe durch Spätfrost, wie er bis Anfang Mai möglich ist, erfrieren können. Leider bestätigte sich diese Befürchtung am Morgen des 20. April mit Minus 5 °C in Höhe der Triebe. Dadurch war ein Teil der Triebe, je nach Weinberg mal mehr mal weniger, verloren und die Hoffnung, dass die übrigen Triebe den Verlust auffangen, sollte sich nicht bestätigen. Es folgte bei uns ein normaler und dieses Jahr endlich einmal unspektakulärer Sommer. Der Vorsprung der Vegetation aus dem Frühjahr zeigte sich dann auch bei der Traubenlese, welche schon am 21. September begann und bereits am 10. Oktober beendet wurde. Bei einer zügigen Traubenlese, bei der uns stets Wildschweine und Vögel im Nacken saßen, welche aufgrund des Frostes auch ihrer Nahrungsquellen beraubt wurden, ernteten wir sehr gute Qualitäten bei einer kleinen nicht zufrieden stellenden Erntemenge.